Entscheidungen in der Schublade sind wie Buchmanuskripte, die nie veröffentlicht werden.
Sie schlummern nur schöngeistig vor sich hin.
Doch welchen Wert haben diese Entscheidungen, wenn sich keine Veränderung ergeben, weil du nicht ins TUN kommst?
Veränderungen beginnen selten mit einem großen Knall
Sie beginnen mit Gedanken.
Mit einer latenten Unzufriedenheit.
Mit einer gefühlten Leere.
Sie beginnen mit der Frage: Soll das jetzt alles gewesen sein?
Veränderungen entstehen mit nächtlichem Wachliegen und der Erkenntnis: So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.
Erst dann geht es irgendwann um Lösungen, um Möglichkeiten im Alltagswirrwarr und um Entscheidungen.
Ausgenommen sind die Veränderungen, die durch Schicksalsschläge wie Krankheit, Trennung oder Tod ihren Anfang nehmen.
Und trotzdem ist der Weg zu Veränderung ab diesem Zeitpunkt der gleiche.
Du denkst nach, was möchte ich.
Warum will ich das.
Was will ich überhaupt?
Wer begleitet mich.
Wie soll mein neues Leben aussehen?
Je radikaler um so dramatischer. Doch willst du das wirklich? Alles hinwerfen. Losrennen. Weglaufen. Alles ändern? Alles loslassen und komplett neu starten?
Mein gut gemeinter Hinweis: Deinen Rucksack (des Lebens, der Herausforderungen, der Konditionierungen) nimmst du überall hin mit.
Warum ich nie ausgestiegen bin
Und genau deshalb bin ich nie ausgestiegen. Sondern immer umgestiegen. Schritt für Schritt.
Vom Familienalltag mit Selbständigkeit und Grundschulkind
Über die Krankheit hin zu mehr Lebensfreude und einer neuen Ausrichtung.
Mehr reisen – fest eingeplant.
Mehr genießen – spontan, wenn es gerade passte.
Mehr erleben – weil ich feierte, von der Schippe gesprungen zu sein.
Trotzdem war die Veränderung nie leicht.
Denn es kam der Alltag, neue Herausforderungen, berufliche Höhen und Tiefen, spannende Ideen und Neuorientierungen hinzu.
Und genau da wird es spannend.
Der rote Faden des Lebens und der Arbeit
Vieles baut aufeinander auf. Kein Abriss und Wegwerfen des Alten, um alles neu zu gestalten.
Was ich mit meinem Slogan Umsteigen statt Aussteigen wirklich meine:
Umsteigen bedeutet kleine Richtungswechsel vornehmen.
Mal NEIN sagen, wo du vorher JA gesagt hast.
Hilfe annehmen, obwohl du ja eigentlich alles selbst und alleine kannst.
Dir selbst wieder zuhören.
Zwischenziele planen und ansteuern.
Losgehen statt abwarten
Gib dir die Erlaubnis, DU zu sein. (SLOW-Tipp)
Setze dich dabei nicht unter Druck. Sondern genieße deine kleinen Freiheiten. Deine Entscheidungen und die neuen Wege.
Genau in diesem Moment spürst du:
Warum Veränderungen oft leise beginnen und doch auf lange Sicht Großes vollbringen können.
Probiere es aus. Gleich jetzt. Höre dir selbst zu.
Gib dir die Erlaubnis, langsamer und achtsamer zu werden.
Gib dir die Erlaubnis, dein Leben zu gestalten, wie es sich für dich richtig anfühlt.
#wortewertewandel Wenn dich diese Gedanken ansprechen, bist du auf meiner Website genau richtig.
Ich schreibe über Reisen in die Welt und Selbstfürsorge im Innen. Über bewusste Neuanfänge und die kleinen Entscheidungen, die unser Leben langfristig oft stärker verändern als die großen.
In meinen Büchern, Videos und Texten schaffe ich Verbindungen zwischen Reiseerlebnissen und Erkenntnissen, hin zu Klarheit, Eigenverantwortung, Freiheit und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Nach zwei Jahrzehnten als Reisejournalistin habe ich gelernt: Es gibt selten das perfekte Land. Viel wichtiger ist die persönliche Vorbereitung auf den eigenen Aufbruch.
So entstehen Denkräume für Menschen an Wendepunkten. Denkräume, die Platz lassen für das eigene ICH und deine ganz persönliche Gedankenwelt.
Stöbere gerne, wenn du auf der Suche nach deinen Antworten und nach mehr Klarheit bist. Oder wenn du Freude daran hast, außergewöhnlichen und auch tiefgründigen Gedanken über das Leben zu folgen.

